Der Name „Wingolf“ stammt aus der germanischen Mythologie und bezeichnet den Tempel der Freundschaft und geht auf eine Ode des deutschen Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock zurück.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts haben christliche Studenten – geprägt von den Idealen der Romantik und des Pietismus – in bewusster Abkehr von den schlagenden Korporationen (wir lehnen Duell und Mensur ab!) verschiedene Wingolfsverbindungen gegründet.

Ziel war und ist ein Freundschaftsbund von Studenten, der sich an christlichen Werten orientiert und sich mit Fragen und Forderungen des christlichen Glaubens auseinandersetzt. Mitglieder wie Konrad Duden oder Friedrich Wilhelm Raiffeisen zeugen davon.

Heute gibt es über 35 aktive Wingolfsverbindungen in Deutschland, 1 in Estland und 1 in Österreich, die im Wingolfsbund als Dachverband organisiert sind und alle zwei Jahre in Eisenach das Wartburgfest feiern.

Der Wingolf zu Wien wurde am 17. Mai 1928 unter dem Namen „Luginsland“ gegründet und bekennt sich zu den Prinzipien des Wingolfsbundes.

 

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